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Vier türkische Geschwister in Deutschland entdecken schockierende Wahrheit über ihre Herkunft durch DNA-Test

Vier türkische Geschwister aus Zonguldak, die in Deutschland leben, haben nach dem Tod ihrer Mutter eine erschütternde Wahrheit über ihre Familiengeschichte erfahren. Durch DNA-Tests, die sie sowohl in Deutschland als auch in der Türkei durchführen ließen, stellten sie fest, dass der Mann, der ihnen jahrelang Gewalt angetan hatte, nicht ihr leiblicher Vater war. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass ihr biologischer Vater ihr eigener Großvater gewesen sein könnte.

Die Geschwister – Selahattin (44), Leyla, Nejla (49) und Döndü – verloren ihre Mutter vor drei Jahren. Nach ihrem Tod hörten sie aus dem Verwandtenkreis verschiedene Gerüchte und entschieden sich daraufhin für einen DNA-Test. Dabei stellte sich heraus, dass Celalettin G. (69), den sie ihr Leben lang für ihren Vater gehalten hatten, nicht der biologische Vater von Döndü und Leyla ist.

Als sie dieses Ergebnis mit Verwandten im Heimatdorf besprachen, erhielten sie die schockierende Antwort: „Euer Vater ist in Wirklichkeit euer Großvater.“

Daraufhin begannen die vier Geschwister, die Vergangenheit ihrer Mutter und die tatsächlichen Ereignisse zu hinterfragen und zu recherchieren.

GERICHTLICHES VERFAHREN EINGELEITET

Die Geschwister vermuten, dass ihr Großvater Selahattin G., der vor 13 Jahren verstarb, ihre Mutter sexuell missbraucht hat. Aus diesem Grund reichten sie Klage ein, um die Abstammung gerichtlich klären zu lassen.

Leyla und Döndü G. warten derzeit auf den Fortgang des rechtlichen Verfahrens, das eine Exhumierung des Grabes ihres verstorbenen Großvaters Selahattin G. sowie eine DNA-Analyse ermöglichen soll. Zudem fordern die Geschwister, dass das Grab ihrer Mutter von dem Grab des Mannes, den sie der sexuellen Gewalt beschuldigen, entfernt wird.

Drei der Schwestern reisten aus Deutschland nach Zonguldak, um sowohl die juristischen Schritte zu begleiten als auch das Grab ihrer Mutter zu besuchen.

„WIR SIND MIT GEWALT AUFGEWACHSEN“

Döndü G. berichtete:
„Seit unserer Geburt wurden meine Geschwister, meine verstorbene Mutter und ich von dem Mann, den wir für unseren Vater hielten, schwer misshandelt. Wir wurden mit Schlägen großgezogen. Er liebte uns nicht, behandelte uns nicht wie Menschen. Er nannte uns nie ‚meine Tochter‘, sondern beschimpfte uns ständig.“

Sie erzählte weiter, dass ihre Mutter in einem Frauenhaus gesagt habe: „Er trachtet mir nach dem Leben, er wird mich töten. Hier fühlen sich meine Knochen endlich gut an, sie schmerzen nicht mehr.“ Dennoch habe der Mann ihre Mutter wiedergefunden und sie sei aus Zwang zu ihm zurückgekehrt.

„Wir konnten das damals nicht verstehen. Warum sie zurückging. 15 Jahre lang hatten wir keinen Kontakt zu unserer Mutter, weil sie zu ihm zurückgekehrt war. Mit der Zeit kam der Verdacht in uns auf: ‚Vielleicht ist dieser Mann gar nicht unser Vater.‘ Es gab auch Gerüchte in den Dörfern. Wir hatten ein Gefühl – und gemeinsam mit meiner ältesten Schwester sind wir diesen Weg gegangen. Wir ließen einen DNA-Test machen. Danach kam alles nach und nach ans Licht“, sagte Döndü G.

„WIR HABEN EINE VATERSCHAFTSKLAGE EINGEREICHT“

Döndü G. erklärte, dass sie in der Türkei eine Klage zur Feststellung der Abstammung eingereicht hätten:
„Wir haben eine Vaterschaftsklage erhoben. Der Staat hat uns dabei unterstützt und uns zur Abgabe von DNA-Proben eingeladen. Das Ergebnis war dasselbe wie in Deutschland: Er ist nicht unser Vater. Nach dem, was die Leute hier erzählen, wusste es angeblich jeder. Unser biologischer Vater soll unser Großvater gewesen sein. So wurde es uns gesagt. Er soll meine Mutter vergewaltigt haben. Angeblich hatte er auch ein Alkoholproblem und habe betrunken immer wieder meine Mutter missbraucht.“

„WIR WOLLEN DIE UMBETTUNG DES GRABES“

Döndü G. sagte zudem, dass ihre Mutter auf dem Friedhof im Dorf Torlaklar begraben sei – direkt neben dem Grab ihres Schwiegervaters. Die Geschwister fordern nun, dass das Grab ihrer Mutter von dort verlegt wird.

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