Er ging zu einem offiziellen Besuch – seit 4 Tagen spurlos verschwunden: Staatsoberhaupt des Landes wie vom Erdboden verschluckt
Der Staatspräsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, verlängerte seinen Besuch im Oman, den er am 28. November antrat – und verschwand anschließend aus allen offiziellen Aufzeichnungen. Da sowohl Minsk als auch Maskat seit Tagen schweigen, wachsen in Belarus die Spekulationen über ein mögliches „Verschwinden Lukaschenkos“. Fehlende Protokolldetails und Informationsblockaden lassen den Zweck der Reise völlig unklar.
Der Besuch, der laut Plan am 28. November im Oman stattfand und um vier Tage verlängert wurde, ist zu einem Rätsel geworden. Vom belarussischen Staatschef fehlt jede Spur – keine Erklärung, keine Bilder, keine offiziellen Mitteilungen.
Nach Angaben belarussischer und aserbaidschanischer Medien wurde die Reise sowohl aus den belarussischen als auch den omanischen Regierungsunterlagen gelöscht. Weder das Präsidialamt noch Lukaschenko selbst äußerten sich.
Auch der Oman verstummte nach der ersten Ankündigung vollständig. Diese absolute Stille löste in Belarus eine Welle von Spekulationen aus.
Während einige fragen „Ist Lukaschenko gestorben?“, behaupten andere, der Oman habe den belarussischen Präsidenten entführt. Trotz aller Gerüchte gibt es nicht ein einziges offizielles Statement.
„LUKASCHENKO IST VERSCHWUNDEN!“
Der plötzliche Informationsstopp ließ die Gerüchteküche in den sozialen Medien überkochen. Oppositionsnahe Medien berichteten mit Schlagzeilen wie „Lukaschenko ist verschwunden“.
Besonders auffällig: Lukaschenko wurde nicht mit einem offiziellen Zeremoniell empfangen. Er erhielt keinen Empfang, wie er einem Staatsoberhaupt zusteht – vielmehr wurde er behandelt, als käme ein einfacher Diplomat an.
Pavel Latuschka, stellvertretender Vorsitzender des oppositionellen Vereinigten Übergangskabinetts, erklärte auf X, dass dieser Besuch weder als Staatsbesuch noch als offizieller Besuch gewertet werden könne.
Er betonte, dass wichtige protokollarische Elemente des omanischen Staatsprotokolls fehlten – wie eine Ehrengarde oder eine hochrangige Delegation. Latuschka bezeichnete die Situation als „äußerst absurd“.
Solange beide Seiten schweigen, bleibt die Frage, worum es bei diesem Besuch überhaupt ging, weiterhin unbeantwortet.
WARUM REISTE ER IN DEN OMAN?
Die staatlichen Medien in Belarus bezeichneten die Reise zunächst als „Arbeitsbesuch“. Demnach sollte Lukaschenko mit dem Sultan des Oman, Haitham bin Tariq al Said, zusammentreffen.
In der Ankündigung wurde betont, dass sich die bilateralen Beziehungen in den letzten Jahren verstärkt hätten. Es wurde auf Kooperationsbereiche verwiesen, die während des Oman-Besuchs 2024 festgelegt worden waren.
Auch der Fahrplan, der während des Besuchs des Sultans im Oktober 2025 in Minsk unterzeichnet wurde, wurde erwähnt.
Laut offizieller Erklärung sollten die Gespräche in Maskat die Umsetzung bestehender Vereinbarungen detailliert voranbringen. Gemeinsame Projekte sollten in mehreren Bereichen in eine praktische Phase überführt werden.
Lukaschenkos Flugzeug landete am Abend des 28. November in Maskat, wo er vom Vorsitzenden der Oman Investment Authority, Abdulsalam al Murschidi, empfangen wurde.
Nach dieser kurzen Mitteilung gab es keinerlei Updates mehr zu den Gesprächen, der Agenda oder den Ergebnissen der Reise.
