Arbeiter in Deutschland gehen auf die Straße: „Dieses Angebot ist inakzeptabel“
In Deutschland sind die Tarifverhandlungen im Einzelhandel ins Stocken geraten. Die Gewerkschaft ver.di hat für den 15. Mai zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen.

Die Arbeitgeber hatten ein Lohnangebot von 3,5 % über 24 Monate vorgelegt, das die Gewerkschaft ablehnte. Sie argumentiert, dass die Löhne angesichts der Inflation nicht ausreichen und kündigte große Proteste an.
Nach monatelangen Verhandlungen legte der Handelsverband Deutschland ein erstes Angebot für Hamburg und Nordrhein-Westfalen vor: sechs Monate Lohnstopp, danach 2 % ab November 2026 und 1,5 % ab August 2027.
Dieses 24-Monats-Paket wurde von der Gewerkschaft klar abgelehnt.
„Wir werden diesen Angeboten niemals nachgeben“
Silke Zimmer bezeichnete das Angebot als „giftig“ ☠️ und sagte, die vorgeschlagene Erhöhung von durchschnittlich 1 % pro Jahr liege deutlich unter der Inflation.
Sie erklärte:
„Dieses inakzeptable Angebot werden wir niemals akzeptieren. Die Beschäftigten haben bereits Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.“
Forderungen der Gewerkschaft
ver.di fordert:
- 7 % Lohnerhöhung für 12 Monate
- bessere unbefristete Vollzeitstellen
- höhere Ausbildungsvergütungen
- Ausweitung der Tarifbindung
Einmalzahlungen werden strikt abgelehnt.
Arbeitgeberseite
Der Handelsverband Deutschland warnt vor wirtschaftlicher Stagnation und erklärt, dass kaum Spielraum für hohe Lohnsteigerungen bestehe.
