Deutschland bereitet ein neues Winter-Hilfspaket im Wert von 200 Millionen Euro vor, um die beschädigte Energieinfrastruktur der Ukraine zu stärken.
Wie Medienberichte vom 4. November 2026 zeigen, bereiten die Unionsfraktion (CDU/CSU) und die SPD einen gemeinsamen Antrag für den Deutschen Bundestag vor. Ziel ist es, ukrainische Energieanlagen, die durch russische Angriffe schwer beschädigt wurden, instand zu setzen und abzusichern.

Finanzierung und Schwerpunkt des Hilfspakets
Der Fonds ist als außeretatmäßige Ausgabe geplant und paritätisch aufgeteilt:
- 100 Millionen Euro sollen aus den Mitteln des Auswärtigen Amtes bereitgestellt werden.
- Weitere 100 Millionen Euro fließen aus dem Budget des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein.
Das Paket zielt vor allem auf die zügige Reparatur von Kraftwerken und kritischer ziviler Infrastruktur ab, um die Bevölkerung vor dem harten Winter zu schützen.
Bestätigung durch Bundeskanzler Friedrich Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte dieses zusätzliche Winter-Hilfspaket bereits bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin bestätigt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa beläuft sich das Hilfsvolumen exakt auf 200 Millionen Euro.
Quellen: dpa, Xinhua (3.–4. November 2026).