Bundeskanzler Friedrich Merz warnt vor den wirtschaftlichen Folgen eines möglichen Austritts Deutschlands aus der Europäischen Union, dem Euro und dem Schengen-Raum.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Forderungen nach einem Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union, dem Euro und dem Schengen-Raum deutlich zurückgewiesen. Ein solcher Schritt würde nach seinen Worten einen erheblichen Teil des Wohlstands in Deutschland gefährden.
Merz erklärte:
„Wer die Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union infrage stellt und aus der Europäischen Union, dem Euro und dem Schengen-Raum austreten will, gefährdet einen erheblichen Teil des Wohlstands unseres Landes. Ich werde alles dafür tun, die Europäische Union weiterzuentwickeln.“
Die Äußerungen fielen bei einem Treffen mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa. Dabei ging es unter anderem um die Finanzlage der Europäischen Union sowie um die bevorstehenden europäischen Gipfeltreffen.

Der Bundeskanzler betonte die zentrale Bedeutung der Europäischen Union für Deutschland. Die EU bilde eine unverzichtbare wirtschaftliche Grundlage für das Land. Gleichzeitig bekräftigte Merz seine Absicht, die europäische Zusammenarbeit weiter zu stärken und die Europäische Union weiterzuentwickeln.
Die Aussagen kommen vor dem Hintergrund einer anhaltenden Debatte über die Zukunft der europäischen Integration und zunehmender EU-Skepsis in Teilen der deutschen Politik. Insbesondere Forderungen nach einer grundlegenden Neuausrichtung des Verhältnisses Deutschlands zur EU sorgen immer wieder für politische Diskussionen.
Merz stellt sich mit seinen Aussagen klar hinter die europäische Integration. Aus seiner Sicht sind ein starkes Europa und eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftlichen Interessen und den Wohlstand Deutschlands.