PSG-Sieg in Paris endet in Chaos: Plünderungen, brennende Autos und stundenlange Ausschreitungen

Geschäftsinhaber in Paris, die sich nach dem Spiel gegen mögliche Plünderungen abgesichert hatten, wurden bestätigt: Die Straßen versanken im Chaos, die Ausschreitungen dauerten bis zum Morgen an. In der französischen Hauptstadt Paris kam es nach dem Sieg von Paris Saint-Germain (PSG) gegen Arsenal im Finale der UEFA Champions League zu schweren Unruhen. Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt, Geschäfte geplündert. Die Auseinandersetzungen mit der Polizei dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Bereits Stunden vor dem Champions-League-Finale hatten viele Geschäfte in Paris begonnen, Schutzmaßnahmen gegen mögliche Plünderungen zu ergreifen. Zahlreiche Schaufenster wurden mit Metallgittern gesichert. Die französische Regierung setzte landesweit 22.000 Polizeibeamte ein, davon 8.000 allein in Paris. Dennoch konnten die Ausschreitungen nicht verhindert werden. ANGRIFFE AUF GESCHÄFTE UND ZERSTÖRTE FAHRZEUGE Nach dem Schlusspfiff eskalierte die Lage auf den Straßen von Paris. Die ersten Angriffe richteten sich gegen eine Bäckerei und ein Restaurant in der Nähe des PSG-Stadions Parc des Princes. Aus einer Gruppe von 4.000 bis 5.000 Fans, die das Spiel vor dem Stadion verfolgten, wurden Steine auf Polizeibeamte geworfen. Ein Polizeisprecher erklärte, dass etwa 150 Personen versucht hätten, durch eines der Stadiontore einzudringen, jedoch von den Sicherheitskräften gestoppt wurden. Die Gewalt auf den Straßen hielt jedoch an. Große Gruppen beschädigten Fahrzeuge, schlugen Schaufenster ein und plünderten Geschäfte. Die Polizei setzte Tränengas ein, während die Randalierer Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte warfen. ERKLÄRUNG DES FRANZÖSISCHEN INNENMINISTERS Der französische Innenminister Laurent Nunez erklärte, dass ein sehr umfangreicher und starker Sicherheitsplan aktiviert worden sei, um Gewalttaten zu verhindern. IM VERGANGENEN JAHR WURDEN 563 PERSONEN FESTGENOMMEN Bereits bei den Feierlichkeiten zum PSG-Sieg im vergangenen Jahr waren auf den Champs-Élysées und an vielen anderen Orten Geschäfte geplündert worden. Damals wurden landesweit 563 Personen festgenommen.

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