Großbritannien gibt Ukraine Storm-Shadow-Baupläne: Burnham kündigt Unterstützung für Langstreckenraketen an

Kiew/London – Großbritannien will der Ukraine Zugang zu technischen Informationen ermöglichen, die für die Herstellung von Langstreckenraketen benötigt werden. Der britische Premierminister Andy Burnham kündigte die Unterstützung während seines Besuchs in Kiew an. Es handelt sich um seine erste Auslandsreise seit seinem Amtsantritt. (Ptt)

Ukraine soll Langstreckenraketen selbst herstellen können 🚀

Im Mittelpunkt steht die britisch-französische Marschflugkörperfamilie Storm Shadow/SCALP. Die britische Regierung hat dem Rüstungskonzern MBDA demnach erlaubt, Informationen über britische Komponenten des Systems freizugeben beziehungsweise zu deklassifizieren.

Damit soll der Ukraine der Aufbau eigener Produktionskapazitäten für weitreichende Waffensysteme erleichtert werden. Die Maßnahme könnte langfristig dazu beitragen, dass Kiew weniger ausschließlich auf ausländische Waffenlieferungen angewiesen ist. (Ptt)

Burnham bekräftigt Unterstützung für die Ukraine 🇬🇧🇺🇦

Burnham besucht Kiew am ukrainischen Unabhängigkeitstag. Dabei will der britische Premierminister die langfristige Unterstützung Londons für die Ukraine bekräftigen.

Nach Angaben der BBC steht der Besuch zudem im Zusammenhang mit weiteren Gesprächen der sogenannten „Koalition der Willigen“. Burnham soll gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine beraten. (The Monexus)

Russland warnt Großbritannien vor „Konsequenzen“ ⚠️🇷🇺

Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen London und Moskau. Russland hatte zuvor vor „Konsequenzen“ gewarnt, nachdem Berichte über den Einsatz britischer Drohnen durch die Ukraine gegen Ziele tief im russischen Staatsgebiet bekannt geworden waren. (APIs Score)

Die geplante Weitergabe technischer Informationen könnte die Fähigkeit der Ukraine stärken, Langstreckenwaffen künftig teilweise selbst zu produzieren. Gleichzeitig dürfte die Entscheidung die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Großbritannien und Russland weiter belasten.

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